SFTP mit Public Key Authentifizierung und Total Commander auf Android

Für Total Commander unter Android gibt es ein SFTP-Plugin, mit dem man per SSH auf das Dateisystem eines Servers zugreifen kann. Allerdings verlangt das Plugin den Private-Key nicht im unter Linux üblichen OpenSSH-Format, sondern im unter Windows üblichen PEM-Format.

Ich habe für mein Android-Handy einen neuen Schlüssel erstellt. Das habe ich auf meinem Linux Laptop gemacht, unter Windows geht das mit WSL genauso.

ssh-keygen -C "gerald@xperia" -f xperia -m pem

Danach habe ich den neuen Key auf den Server kopiert.

ssh-copy-id -i xperia pi@wohnzimmer

Dann habe ich die private Key-Datei umbenannt, so dass sie die Endung .pem hat (> xperia.pem, Total Commander listet nur Dateien mit der Endung .pem auf) und sie auf das Handy kopiert. Wie man das macht bleibt jedem selbst überlassen, ich habe Nextcloud verwendet. Erwähnenswert ist hier nur, dass ich in den SFTP-Einstellungen nur auf den internen Speicher meines Handys zugreifen konnte, nicht auf die SD-Karte, daher habe ich die xperia.pem einfach im Root-Verzeichnis des Geräts abgelegt.

Dann konnte ich den private Key in der Verbindung im Total Commander auswählen.

Danach wurde ich trotzdem noch beim Verbinden nach einem Passwort gefragt. Das konnte ich jedoch unterbinden indem ich einfach ein falsches Dummy-Passwort gesetzt habe, danach hat die Verbindung mit dem private Key direkt funktioniert.

Android-Steuerung und Fazit

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 in der Reihe Synchrones Musik Streaming

Steuerung über Android-App

Die SqueezeBox-App lässt sich kostenlos aus dem Play Store herunterladen. Nach dem Start muss man sich leider mit einem SqueezeBox-Konto einloggen, aber das ist schnell auf der Website erstellt. Ich nehme mal an als Bonus kann man dann die Musik zuhause auch von unterwegs aus steuern, getestet habe ich das noch nicht.

Fazit

Ich bin begeistert. Eine absolut kostengünstige Lösung, kaum Aufwand beim Einrichten und es lässt sich komfortabel steuern. Der bisher einzige Makel ist: bei Sprache ist ein leichtes Delay zu hören, da merkt man doch dass es nicht absolut synchron ist. Aufgefallen ist mir das allerdings nur bei Beiträgen der Moderatoren im Radiostream, den ich zum Testen genutzt habe während der Media Server die Musik indizierte. Beim Abspielen von Musik (egal ob lokale MP3s oder beim Livestream) ist die Verzögerung nicht zu hören.

LMS_WI_play

Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist squeezelite auf dem unter OpenELEC laufenden Pi im Schlafzimmer, dort ließ es sich nicht so ohne Weiteres installieren. Und natürlich noch ein Pi für die Küche…

Dateifreigaben unter Android einrichten

Um nicht immer das Handy an den Laptop anschließen zu müssen habe ich mir heute mal ein paar SMB-Implementierungen für Android angeschaut. SMB ist das Protokoll das bei der Windows Dateifreigabe verwendet wird. Gleich vorneweg, wenn das Handy nicht gerootet ist macht es kaum sinn darauf einen SMB-Server einzurichten. Dateifreigaben unter Android einrichten weiterlesen

Android auf der Google I/O 2012

Heute hat Google die Keynote der Google I/O über YouTube live gestreamt. Hier die (meiner Meinung nach) größten Highlights zu Android.

Das Interessanteste auf der Keynote ist wohl die Vorstellung von Android 4.1, Codename Jelly Bean.

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Von Trillian hochgeladene Bilder löschen [Update]

Trillian hat ein fantastisches Feature, das ich leider erst sehr spät entdeckt habe. Wenn man ein Bild in der Zwischenablage hat (beispielsweise einen Screenshot) und im Eingabefeld des Chat-Fensters STRG-V drückt, dann erscheint das Bild aus der Zwischenablage im Textfeld. Sendet man die Nachricht ab, erscheint das Bild im Chat. Was man dabei nicht bemerkt: Trillian lädt das Bild dabei auf einen eigenen Server und schickt an den Gesprächspartner die URL zum Bild.

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Die Pebble Smart Watch

Sogenannte Smart Watches, Armbanduhren, die mit dem Handy verbunden werden und dort Informationen anzeigen und eine rudimentäre Handy-Bedienung erlauben sind eigentlich nichts neues. 2006 kamen bereits Geräte auf den Markt, aber unter 300€ war da am Anfang nichts zu kriegen. Die ersten Geräte waren auch in erster Linie normale Armbanduhren, die zusätzlich ein kleines Display integriert hatten auf dem vielleicht eine Infozeile dargestellt werden konnte.

Seitdem hat sich einiges getan. Mittlerweile bieten beispielsweise SonyEricsson und Motorola ebenfalls Smart Watches in akzeptablen Preisbereichen an, die mich jedoch aus anderen Gründen nicht wirklich überzeugen konnten. Hier stört entweder die zu enge Anbindung an Handys aus der eigenen Produktreihe, die schlechte Lesbarkeit des Displays… die Liste kann weitergeführt werden.

Was ist das besondere an Pebble? Pebble ist die erste Uhr, die ePaper als Display einsetzt. Das hat im wesentlichen zwei Vorteile, zum Einen ist die Uhr auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar, zum Anderen erhöht sich durch den geringen Stromverbrauch die Akkulaufzeit deutlich. Wie stark, ist dabei natürlich davon abhängig wie oft das Display aktualisiert wird. Bei einer Änderung pro Minute hält der Akku deutlich länger durch als bei der ständigen Änderung des Sekundenzeigers. Zusätzlich ist die Uhr mit einem Vibrationsalarm ausgestattet, was man bisher auch nicht oft gesehen hat. Ein Bewegungssensor ist ebenfalls vorhanden. Die Pebble Smart Watch weiterlesen

Facebook App provoziert Urheberrechtsverletzung

Mir ist das schon vor einer Weile aufgefallen, aber da Facebook anscheinend nichts daran ändert schreibe ich doch mal etwas darüber. Die Android-App von Facebook provoziert die User quasi zur Urheberrechtsverletzung.

Wenn man sich ein Photo bei Facebook anschaut, das ein Freund gepostet oder geteilt hat, und möchte dieses Photo auch seinen Freunden teilen, dann findet man unter dem Menü, das auftaucht wenn man auf die Menü-Taste tippt, unter anderem ein „Teilen“-Button auf.

Dort findet sich zwischen allen Programmen die damit umgehen können wieder die Facebook-App. Bei einem Tipp darauf öffnet sich wieder die App, mit der Szene zum erstellen eines neuen Beitrags, das Bild ist schon angehängt. Spätestens hier sollten eigentlich Alarmglocken läuten.

Man kann noch etwas dazu schreiben, Leute und den eigenen Ort markieren, und das Photo posten. Danach taucht das Photo als eigenes Bild auf der Pinnwand und in der Timeline der Freunde auf.

Hier sieht es so aus als wäre das Foto von mir. Kein Hinweis von wem das Bild ist, wer es ursprünglich gepostet hat. Wenn man bei Facebook Fotos hochlädt muss man die Bedingung akzeptieren dass man nur Bilder hochlädt für die man die entsprechenden Rechte hat. Teilt man Fotos von anderen über die Website, dann bleibt ersichtlich wer das Bild hochgeladen hat und über wen man das Bild geteilt hat. Hier nichts davon. Ohne dass man es richtig mitbekommt hat man damit eine Urheberrechtsverletzung begangen. An dieser Stelle besteht von Seiten Facebooks auf jeden Fall Verbesserungsbedarf.

Das in diesem Beitrag verwendete Foto wurde von Kogge Hamburg auf Facebook geteilt.

XenDesktop und Android

Zur Zeit habe ich die Gelegenheit mit XenDesktop herumzuspielen. Die VM läuft auf einem ESXi 4.1 Server, sie wird mit Citrix XenDesktop gestreamt. Ich kann von Desktop, XenClient, Tablet oder sogar Handy aus darauf zugreifen und ihn nutzen. Das ganze funktioniert erstaunlich performant, selbst über eine UMTS-Verbindung.

Hier Windows 7 auf einem Asus Eee Pad Transformer:

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Quo vadis, Google?

Google ändert mal wieder seine Nutzungsbedingungen. Selbstverständlich zum Wohle des Nutzers … ich bin mir dabei nicht so sicher. Dieser Artikel bei Gizmodo fasst das ganze ziemlich gut zusammen.

In Zukunft werden alle Daten die Google über den Nutzer sammeln kann berücksichtigt, um „bessere“ Suchergebnisse anzubieten, und selbstverständlich auch um personalisierte Werbung zu präsentieren. Quo vadis, Google? weiterlesen