Fahrenheit

Normalerweise bin ich ja nicht wirklich für Singleplayer Spiele zu haben. Ich bevorzuge Spiele, die ich mit Leuten die ich kenne zusammen im Team spielen kann.
Gestern Abend wurde ich jedoch daran erinnert dass es auch andere faszinierende Spiele gibt. Eigentlich wollte ich nur kurz bei Chris vorbei um etwas abzuholen. Dann kamen wir jedoch auf die Idee „kurz“ das neue Spiel Fahrenheit anzuspielen. Die Betonung liegt auf „kurz“, weil es uns dermassen fesselte dass ich erst Nachts um 3 wieder heim kam.
Das Spiel beginnt mit einem Mord in einem Diner in New York und einem Mörder (Lucas Kane) der nach seiner Tat aus einer art Trance aufwacht, sich nur daran erinnert dass er keine Kontrolle über seinen eigenen Körper hatte und danach versucht herauszufinden was eigentlich passiert ist. Dabei wird er selbstverständlich von der Polizei gejagt. Besonders spannend wird das Spiel durch die Tatsache dass man selber alle Hauptakteure spielt, sowohl Kane als auch die beiden Polizisten die den Fall bearbeiten durchs meist nächtliche und verschneite New York steuert. Dabei wirkt sich beinahe jede Handlung und jeder Dialog den man führt auf die weitere Handlung aus. Es gibt soviele Möglichkeiten die Geschichte die erzählt wird, oder den Film den man glaubt zu schauen, unterschiedlich zu gestalten dass es beinahe nie Langweilig wird.
Besonderen Spass hat es uns gemacht quasi „gegeneinander“ zu spielen einer Kane, einer die beiden Polizisten die immer abwechselnd zum Zuge kamen.
Alles zusammen ist das wirklich mal wieder ein Spiel das seinen Kauf wert ist, das man nicht nur einmal durchspielt und dann ins Regal spielt um es nie wieder in die Hand zu nehmen. Die Atmosphäre, die Charaktäre, es passt einfach alles zusammen.