Fahrenheit

Normalerweise bin ich ja nicht wirklich für Singleplayer Spiele zu haben. Ich bevorzuge Spiele, die ich mit Leuten die ich kenne zusammen im Team spielen kann.
Gestern Abend wurde ich jedoch daran erinnert dass es auch andere faszinierende Spiele gibt. Eigentlich wollte ich nur kurz bei Chris vorbei um etwas abzuholen. Dann kamen wir jedoch auf die Idee „kurz“ das neue Spiel Fahrenheit anzuspielen. Die Betonung liegt auf „kurz“, weil es uns dermassen fesselte dass ich erst Nachts um 3 wieder heim kam.
Das Spiel beginnt mit einem Mord in einem Diner in New York und einem Mörder (Lucas Kane) der nach seiner Tat aus einer art Trance aufwacht, sich nur daran erinnert dass er keine Kontrolle über seinen eigenen Körper hatte und danach versucht herauszufinden was eigentlich passiert ist. Dabei wird er selbstverständlich von der Polizei gejagt. Besonders spannend wird das Spiel durch die Tatsache dass man selber alle Hauptakteure spielt, sowohl Kane als auch die beiden Polizisten die den Fall bearbeiten durchs meist nächtliche und verschneite New York steuert. Dabei wirkt sich beinahe jede Handlung und jeder Dialog den man führt auf die weitere Handlung aus. Es gibt soviele Möglichkeiten die Geschichte die erzählt wird, oder den Film den man glaubt zu schauen, unterschiedlich zu gestalten dass es beinahe nie Langweilig wird.
Besonderen Spass hat es uns gemacht quasi „gegeneinander“ zu spielen einer Kane, einer die beiden Polizisten die immer abwechselnd zum Zuge kamen.
Alles zusammen ist das wirklich mal wieder ein Spiel das seinen Kauf wert ist, das man nicht nur einmal durchspielt und dann ins Regal spielt um es nie wieder in die Hand zu nehmen. Die Atmosphäre, die Charaktäre, es passt einfach alles zusammen.

Redesign

Nachdem ich einige verschiedene Content Management Systeme ausprobiert hatte bin ich zuletzt am weit verbreiteten WordPress hängen geblieben.
Zusammen damit gab es ein komplettes Redesign der Website.
Weitere Arbeiten daran werden jedoch warten müssen bis meine Klausuren vorbei sind.

BILDBlog.de

Eine meiner täglichen Lieblingslektüren, BILDBlog.de, hat den „Grimme Online Award Information“ bekommen.
Hier ein Auszug aus der Begründung der Jury:

BILDblog beobachtet und kommentiert Tag für Tag die auflagenstärkste und einflussreichste Tageszeitung in Deutschland: die »Bild«-Zeitung. Die »BILDblogger« decken auf, wenn die »Bild«-Redaktion Falschmeldungen verbreitet, Spekulationen als Wahrheiten ausgibt, wichtige Fakten unterschlägt, Ressentiments schürt, scheinheilige Fragen stellt oder Menschen Unrecht tut.

Herzlichen Glückwunsch 🙂

Firefly

Die Tage brachte mich ein Bekannter auf die Science-Fiction Serie Firefly, die ab 2002 in den USA lief und nie ins deutsche Fernsehen kam. Anscheinend kam sie nicht besonders gut an, die erste Staffel wurde bereits nach der 13. Folge wieder abgesetzt.
Schade eigentlich, denn ich finde das Konzept durchaus interessant. Eine Gruppe von Schmugglern, die mit einem Frachter durch das Universum reisen. Das ganze in einem Stil, der sehr an eine alte Westernserie erinnert, nur 500 Jahre in die Zukunft versetzt.
Beim stöbern im Internet nach der Serie stolperte ich über den Film Serenity, der mitte diesen Jahres in die Kinos kommen soll und der auf der Serie basiert. Ich werde ihn sicher mit Spannung erwarten.

Die liebe Bahn

Eigentlich sollte es ein ‚kurzer‘ Ausflug nach Giessen werden um etwas bei Jens abzuholen.
Hinfahrt ging auch relativ problemlos, zum Bahnhof gefahren, Semesterticket und IC-Zuschlag sei dank in den InterCity gesetzt, nach Giessen gefahren, dort weiter mit dem Regionalexpress (der „nur“ Zehn Minuten verspätung hatte) nach Buseck. Soweit so gut … leider machte mir die Bahn bei der Rückfahrt einen deutlichen Strich durch die Rechnung.
Die vorher rausgesuchte Verbingung hätte mir einen einstündigen Aufenthalt in Giessen und eine weitere halbe Stunde Wartezeit in Frankfurt auf Anschlusszüge beschert. Also erklärte sich Jens bereit mich direkt zum Giessener Bahnhof zu fahren (auch wenn das bedeutete, dass alle unsere Bekannten die gerade mit ihm am World of Warcraft spielen waren eine halbe Stunde auf ihn warten mussten).
Dann ging die Odyssee los. Wie immer bei solchen Aktionen fuhren wir auf den letzten Drücker los (beim zweiten Zug, den ersten hatten wir schon verpasst weil der DVD-Brenner gesponnen hatte), und leider war unsere bisherige Glückssträhne die uns bisher was das erreichen von Zügen angeht hold geblieben war diesmal am Ende. Am Bahnhof angekommen war der Zug schon abgefahren. Der nächste fuhr in einer Stunde, die wir in einem Burger King überbrückten.
Endlich wieder in Darmstadt angekommen war natürlich gerade der Bus in die Innenstadt abgefahren (DER Zug hatte natürlich Zehn Minuten Verspätung). Eine vorherige Meldung im Radio, dass es in dieser Nacht -12°C werden sollten bewegte mich dann dazu mir das erste Mal seitdem ich in Darmstadt wohne ein Taxi zu leisten.

Die Krönung kam dann noch am gestrigen Sonntag, als ich mir auf der Rückfahrt von Frankfurt am Darmstädter Hautbahnhof den IC-Zuschlag für das kommende Semester holen wollte und ich die Aussage bekam „Gibt es nicht mehr“.

Danke Deutsche Bahn.