Windows-System klonen

Die Tage bin ich auf dieser Seite über eine Methode gestolpert, einen Klon von einem Windows-PC zu erzeugen, die ich so noch nicht kannte und die ich hier kurz festhalten möchte. Vorteil der Methode ist, dass sie recht schnell geht und ausschließlich kostenlose Open Source-Programme verwendet werden. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass beide verwendeten Programme auf der SystemRescueCD vorhanden sind.

Für die Anleitung habe ich ein Windows XP in einer VM mit VMware Player aufgesetzt, das letzte Service-Pack sowie mit ninite ein paar Tools installiert. Die Anleitung dürfte aber auch mit anderen Windows-Versionen funktionieren.

Windows vor dem Klonen

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Dateifreigaben unter Android einrichten

Um nicht immer das Handy an den Laptop anschließen zu müssen habe ich mir heute mal ein paar SMB-Implementierungen für Android angeschaut. SMB ist das Protokoll das bei der Windows Dateifreigabe verwendet wird. Gleich vorneweg, wenn das Handy nicht gerootet ist macht es kaum sinn darauf einen SMB-Server einzurichten. Dateifreigaben unter Android einrichten weiterlesen

Accelero XTREME GTX Pro auf der GTX 260

Ich habe mal wieder den Gedanken aufgegriffen meinen Spiele-PC leiser zu bekommen. Die lauteste Komponente ist, nicht gerade überraschend, die Grafikkarte. Nachdem ich mich ein bisschen umgeschaut und Rezensionen gelesen hatte habe ich mich dazu entschlossen die Accelero XTREME GTX Pro von Arctic Cooling zu bestellen. Mittlerweile ein Auslaufmodell ist sie sehr günstig geworden, man bekommt sie bereits für etwa 20€. Als sie ankam war ich ein wenig baff … die Nvidia GTX 260 ist ja schon nicht gerade klein, aber der Lüfter ist nochmal ein Stückchen größer.

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ESXi 5.1 auf einem HP Proliant MicroServer N54L

P1150852Ich habe endlich meinen mittlerweile in die Jahre gekommenen alten Fileserver durch einen modernen Server ersetzt auf dem alles in einer ESXi-Umgebung laufen soll. Meine Wahl fiel auf den HP Proliant MicroServer N54L, den ich schon einmal in der Hand hatte und von dem ich recht begeistert war. Hier soll der Fileserver als VM laufen und ich habe die Möglichkeit je nach Bedarf weitere VMs anzulegen und wieder zu löschen, ein kleines Homelab sozusagen.

Die vier Festplatteneinschübe sollen ausschließlich Festplatten für Daten enthalten, also habe ich für das System und als Datastore für VMs eine zusätzliche 1,5 TB-Festplatte in den Schacht für das optische Laufwerk eingebaut. Zusätzlich zu dem eSATA-Anschluss auf der Rückseite befindet sich noch ein freier SATA-Anschluss auf dem Mainboard, so dass man dafür nur ein Kabel verlegen muss. Hier empfiehlt sich ein SATA-Kabel mit abgewinkeltem Stecker, wie man auf dem Foto sieht ist nicht wirklich viel Platz da. Ein Stromanschluss mit Molex-Stecker liegt schon bereit, dafür wird nur ein Adapter für den SATA-Stromanschluss benötigt (sowie ein Einbaurahmen auf 5,25″). ESXi 5.1 auf einem HP Proliant MicroServer N54L weiterlesen

Linksys Router als einziges Gerät nicht anpingbar

Ich habe meinen in die Jahre gekommenen Fileserver durch einen neuen Server mit ESXi 5.1 ersetzt und den Fileserver in eine virtuelle Maschine darauf migriert. Um Konsistenz zu wahren blieben Hostname, IP etc gleich. Nach der Installation hatte ich folgendes Problem:

Aus der VM heraus ließ sich alles im lokalen Netzwerk anpingen, andere Rechner, andere VMs, der Host, nur der Gateway (und damit auch Adressen im Internet) antwortete nicht auf Pings. Das Problem bestand nur bei der einen VM, in einer anderen VM auf dem gleichen Host ging es problemlos. Linksys Router als einziges Gerät nicht anpingbar weiterlesen

Brauchbare DynDNS-Anbieter

Seit über 10 Jahren habe ich bei DynDNS.com einen Account und nutze meinen DynDNS-Eintrag dort um meine Rechner zuhause zu erreichen. Seit längerem nervt DynDNS allerdings schon mit seinen Versuchen die kostenlosen Nutzer zu ihren kostenpflichtigen Angeboten zu drängen.

Gestern kam dann eine Mail von ihnen mit der Information dass die Bedingungen geändert werden. Ab jetzt muss man sich mindestens einmal im Monat auf der Website einloggen damit der Account nicht gelöscht wird, einfach nur regelmäßig ein Update der IP-Adresse machen reicht nicht mehr.

If you would like to maintain your free Dyn account, you must log into your account once a month. Note that using an update client will no longer suffice for this monthly login. You will still continue to get email alerts every 30 days if your email address is current. Failure to login once per month will result in expiration and loss of your hostname.

Jetzt reicht es mir. Die Suche nach Alternativen gestaltet sich allerdings schwierig. Ich habe hier eine recht brauchbare Liste mit Diensten gefunden, leider ist sie nicht sonderlich aktuell. Bei den vier “kostenlosen” Anbietern sind zwei nicht mehr ganz so kostenlos: no-ip.com hat nur noch eine Domain zur Auswahl die mir so gar nicht zusagt, changeip will mittlerweile auch Geld haben. Bleiben dnsdynamic und freedns.afraid.org übrig. Bei beiden habe ich mir testhalber einen Account angelegt, das funktioniert auch bei beiden erfreulich einfach (bei dnsdynamic musste ich nur recht lange auf die Bestätigungsmail warten).

Updates werden quasi sofort durchgeführt, der Grund wieso ich mich jetzt für dnsdynamic entschieden habe ist recht banal: Ich nutze ddclient zum Aktualisieren der IP und die beim aktuellen Debian mitgelieferte Version kann nicht mit freedns reden. Die Alternative wäre ein Shellscript das regelmäßig einen wget-Aufruf macht, aber ddclient scheint mir da die sauberere Lösung.

Damit ich mich in Zukunft nicht weiter mit Anbietern herumschlagen muss die ihre Bedingungen ändern habe ich mir bei der Gelegenheit noch einen Alias bei meiner eigenen Domain eingerichtet:

subdomain.schneidr.de CNAME meinedomain.dnsd.me

Sollte ich noch einmal den Anbieter wechseln müssen, brauche ich nur den Alias zu ändern und muss nicht an X Stellen den neuen Hostname eintragen (und mir merken).

Verzögerung bei Spielen am Fernseher

Gestern Abend habe ich das erste Mal per PC am Fernseher etwas gespielt das präzise Reaktionen erfordert und dabei festgestellt dass es bei jedem Tastendruck am Gamepad ein leichtes Delay gab bis die Aktion zu sehen war. Auf Dauer etwas frustrierend. Daraufhin habe ich nahezu eine Stunde versucht herauszufinden woran es liegt: Andere Auflösung, weniger Details, VGA- statt Displayport/HDMI-Kabel, Entfernung vom Gamepad zum Funkempfänger, neue Batterien ins Gamepad, hat alles nichts gebracht. Irgendwann habe ich genervt aufgegeben und heute nochmal einen anderen PC probiert, der normalerweise nur als Mediacenter genutzt wird und immer daran angeschlossen ist. Gleiches Problem, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägt.

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Pebble Ping Pong

Meine erste App für die Pebble-Uhr: Ein Zähler für den Punktestand beim Tischtennis. Über die Hoch- und Runter-Tasten werden die Punkte hochgezählt, Regeln werden dabei beachtet. Die Uhr signalisiert durch Vibrationen, wenn die Seiten oder der Aufschlag gewechselt werden müssen.

Details und die Downloads gibt es in meinem englischsprachigen Bastel-Blog.

Alte Linux-Kernel unter Ubuntu entfernen

Wenn ein Linux über einen längeren Zeitraum läuft dann sammeln sich mit der Zeit einige Kernelversionen an. Hat man unter /boot eine eigene Partition gemountet läuft man Gefahr dass die Partition komplett voll läuft. Ich habe in einem Blogpost zwei nette Befehle gefunden mit dem sich alle alten Kernel komfortabel entfernen lassen.

Wichtig: Wenn nötig vorher nochmal die Maschine neu booten, damit der aktuellste Kernel in Benutzung ist. Die aktuell laufende Version kann man mit diesem Befehl überprüfen:

uname -r

Einmal testen welche Kernel entfernt werden würden:

sudo dpkg -l linux-* | awk '/^ii/{ print $2}' | grep -v -e `uname -r | \
cut -f1,2 -d"-"` | grep -e [0-9] | xargs sudo apt-get --dry-run remove

Befehl zum endgültig löschen:

sudo dpkg -l linux-* | awk '/^ii/{ print $2}' | grep -v -e `uname -r | \
cut -f1,2 -d"-"` | grep -e [0-9] | xargs sudo apt-get -y purge

Quelle: Tux Tweaks