Hands on mit Rockmelt [Update]

Heute bekam ich die Nachricht dass ich in das Early Access Program von Rockmelt aufgenommen wurde. Also, heruntergeladen, festgestellt dass sich das Zip-Archiv nicht mit Rucksack entpacken lässt, es manuell im Terminal entpackt und ausprobiert.

Wie die meisten modernen MacOS-Programm bietet Rockmelt direkt an sich ins Applications-Verzeichnis zu verschieben wenn man es außerhalb davon startet. Es kam auch gleich die Möglichkeit Rockmelt mit dem Facebook-Account zu verbinden. Soweit sogut.

Danach war es allerdings eine einzige Enttäuschung. Die angepriesenen Seitenleisten mit sozialen Diensten waren nicht vorhanden. Facebook-Anbindung: Nada. Nur ein dauerhaftes „Laden“-Symbol in der Taskleiste.

Als Browser mag er brauchbar sein (basiert immerhin auf Chromium), die Anbindung an soziale Dienste lässt jedoch noch zu wünschen übrig.

Update 12.11.10

Wie es ausieht muss ich meinen ersten Eindruck deutlich revidieren. Heute Morgen funktionierte alles wie es sollte. Ich habe ihn den ganzen Tag ohne Probleme genutzt und kann mir gut vorstellen ihn erstmal als Standardbrowser zu nutzen. Unter MacOS kann Growl zur Benachrichtigung von Neuigkeiten verwendet werden. Die Anzahl der ungelesen Neuigkeiten werden bei den Icons in der Seitenleiste angezeigt. Addons für Chrome sowie abonnierte RSS-Feeds tauchen ebenfalls in der Seitenleiste auf.

Zuhause angekommen und RockMelt gestartet begrüßten mich die Auf der Arbeit vom Safari importierten Bookmarks sowie die meisten der dort installierten Erweiterungen. Finde ich einerseits sehr nett, andererseits bringen mir hier die Bookmarks sowie die RSS-Feeds die nur im Hausnetz funktionieren herzlich wenig.

Die Facebook- und Twitterfunktionen sind sehr angenehm. Klickt man auf die jeweiligen Icons wird der Feed angezeigt, verlinkte Youtube-Videos und Bilder werden direkt angezeigt und können abgespielt werden, Shortlinks werden aufgelöst und vollständig angezeigt.