<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><oembed><version>1.0</version><provider_name>Gerald Schneider</provider_name><provider_url>https://schneidr.de</provider_url><author_name>Gerald Schneider</author_name><author_url>https://schneidr.de/author/gerald/</author_url><title>Windows-System klonen</title><html>Die Tage bin ich &lt;a href=&quot;http://edoceo.com/exemplar/ntfsclone-transfer-windows&quot;&gt;auf dieser Seite&lt;/a&gt; über eine Methode gestolpert, einen Klon von einem Windows-PC zu erzeugen, die ich so noch nicht kannte und die ich hier kurz festhalten möchte. Vorteil der Methode ist, dass sie recht schnell geht und ausschließlich kostenlose Open Source-Programme verwendet werden. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass beide verwendeten Programme auf der &lt;a href=&quot;http://www.sysresccd.org/&quot;&gt;SystemRescueCD&lt;/a&gt; vorhanden sind.

Für die Anleitung habe ich ein Windows XP in einer VM mit VMware Player aufgesetzt, das letzte Service-Pack sowie mit &lt;a href=&quot;http://ninite.com/&quot;&gt;ninite&lt;/a&gt; ein paar Tools installiert. Die Anleitung dürfte aber auch mit anderen Windows-Versionen funktionieren.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/windows-source-desktop.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-973&quot; title=&quot;windows-source-desktop&quot; alt=&quot;Windows vor dem Klonen&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/windows-source-desktop.png&quot; width=&quot;658&quot; height=&quot;544&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;!--more--&gt;Wir schließen die beiden Festplatten, Ziel- und Quellfestplatte in den gleichen Rechner ein. Ein IDE-USB-Adapter ist auch eine praktische Alternative, wenn man das öfters macht. Dann booten wir von der SystemRescueCD.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-bootprompt.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-969&quot; title=&quot;sysrescue-bootprompt&quot; alt=&quot;Boot-Menü der SystemRescueCD&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-bootprompt.png&quot; width=&quot;658&quot; height=&quot;544&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Hier sollte der erste Eintrag in den meisten Fällen der richtige sein. Nach einigen Boot-Meldungen werden wir gefragt welches Tastaturlayout wir nutzen möchten.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-langselect.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-971&quot; title=&quot;sysrescue-langselect&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-langselect.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;464&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Wir geben &lt;em&gt;10&lt;/em&gt; ein um das deutsche Tastaturlayout zu bekommen und drücken &lt;em&gt;Enter&lt;/em&gt;. Kurz danach ist der Bootvorgang abgeschlossen und wir bekommen eine Shell mit ein paar Infos, die uns aber jetzt nicht weiter interessieren.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-prompt.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-972&quot; title=&quot;sysrescue-prompt&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-prompt.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;464&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Als erstes schauen wir uns mal unsere beiden Festplatten an. Wir geben ein:
&lt;pre lang=&quot;bash&quot;&gt;fdisk -l&lt;/pre&gt;
&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-fdisk.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-970&quot; title=&quot;sysrescue-fdisk&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-fdisk.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;464&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Die beiden Festplatten sind in diesem Fall sda und sdb, sda enthält eine Windows-Partition (sda1), sdb ist leer. Das wollen wir ändern. Mit dem Befehl
&lt;pre lang=&quot;bash&quot;&gt;sfdisk -d /dev/sda | sfdisk --force /dev/sdb&lt;/pre&gt;
schreiben wir die Partitionstabelle von sda nach sdb.
&lt;pre lang=&quot;bash&quot;&gt;sfdisk --re-read /dev/sdb&lt;/pre&gt;
liest die neue Partitionstabelle von sdb ein, so dass wir sie gleich verwenden können.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-sfdisk.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-976&quot; title=&quot;sysrescue-sfdisk&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-sfdisk.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;464&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Mit fdisk -l können wir jetzt noch einmal die Partitionstabellen der beiden Festplatten vergleichen.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-fdisk-check.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-977&quot; title=&quot;sysrescue-fdisk-check&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-fdisk-check.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;464&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Sie sind identisch. Als nächstes übertragen wir die Daten auf die neue Festplatte. In dem Artikel wird hier dd für identische Festplatten und ntfsclone für Festplatten mit unterschiedlichen Größen empfohlen. Ich sehe allerdings keinen Grund ntfsclone nicht auch für gleiche Platten zu verwenden, da dd auch leere Blöcke kopiert dürfte gerade bei frischen Installationen ntfsclone deutlich schneller sein. Außerdem ist der Aufruf in dem Artikel komplett falsch, korrekt ist:
&lt;pre lang=&quot;bash&quot;&gt;ntfsclone --overwrite /dev/sdb1 /dev/sda1&lt;/pre&gt;
Das kopiert das komplette NTFS-Dateisystem von sda1 nach sda2 (die Reihenfolge ist so korrekt).

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-ntfsclone.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-978&quot; title=&quot;sysrescue-ntfsclone&quot; alt=&quot;ntfsclone&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/sysrescue-ntfsclone.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;464&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Auf den physischen Rechnern auf denen ich die Methode dauert das Kopieren einer 80GB IDE-Platte mit 15GB belegtem Platz ziemlich genau 10 Minuten, in der VM etwa 2 Minuten.

Jetzt die Festplatte wieder am Zielrechner anschließen und einmal kurz in die Rettungs-Konsole der Windows-CD booten.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/fixmbr.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-980&quot; title=&quot;fixmbr&quot; alt=&quot;fixmbr in der Rettungskonsole von Windows&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/fixmbr.png&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;460&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Hier bei der Installation anmelden, einmal fixmbr ausführen, die Konsole mit exit verlassen und dann kann man in das geklonte Windows booten.

&lt;a href=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/windows-clone-desktop.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-981&quot; title=&quot;windows-clone-desktop&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/windows-clone-desktop.png&quot; width=&quot;658&quot; height=&quot;544&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

Fertig ist der Klon. Nicht vergessen den Rechnernamen anzupassen.</html><type>rich</type><thumbnail_url>https://schneidr.de/wp-content/uploads/2012/07/windows-source-desktop-150x150.png</thumbnail_url><thumbnail_width>150</thumbnail_width><thumbnail_height>150</thumbnail_height></oembed>