Firefly

Die Tage brachte mich ein Bekan­nter auf die Science-Fiction Serie Fire­fly, die ab 2002 in den USA lief und nie ins deutsche Fernse­hen kam. Anscheinend kam sie nicht beson­ders gut an, die erste Staffel wurde bere­its nach der 13. Folge wieder abge­setzt.
Schade eigentlich, denn ich finde das Konzept dur­chaus inter­es­sant. Eine Gruppe von Schmug­glern, die mit einem Frachter durch das Uni­ver­sum reisen. Das ganze in einem Stil, der sehr an eine alte West­ernserie erin­nert, nur 500 Jahre in die Zukunft ver­setzt.
Beim stöbern im Inter­net nach der Serie stolperte ich über den Film Seren­ity, der mitte diesen Jahres in die Kinos kom­men soll und der auf der Serie basiert. Ich werde ihn sicher mit Span­nung erwarten.

Die liebe Bahn

Eigentlich sollte es ein ‘kurzer’ Aus­flug nach Giessen wer­den um etwas bei Jens abzu­holen.
Hin­fahrt ging auch rel­a­tiv prob­lem­los, zum Bahn­hof gefahren, Semes­terticket und IC-Zuschlag sei dank in den Inter­City gesetzt, nach Giessen gefahren, dort weiter mit dem Regional­ex­press (der “nur” Zehn Minuten ver­spä­tung hatte) nach Buseck. Soweit so gut … lei­der machte mir die Bahn bei der Rück­fahrt einen deut­lichen Strich durch die Rech­nung.
Die vorher raus­ge­suchte Verbin­gung hätte mir einen ein­stündi­gen Aufen­thalt in Giessen und eine weit­ere halbe Stunde Wartezeit in Frank­furt auf Anschlusszüge beschert. Also erk­lärte sich Jens bereit mich direkt zum Giessener Bahn­hof zu fahren (auch wenn das bedeutete, dass alle unsere Bekan­nten die ger­ade mit ihm am World of War­craft spie­len waren eine halbe Stunde auf ihn warten mussten).
Dann ging die Odyssee los. Wie immer bei solchen Aktio­nen fuhren wir auf den let­zten Drücker los (beim zweiten Zug, den ersten hat­ten wir schon ver­passt weil der DVD-Brenner gespon­nen hatte), und lei­der war unsere bish­erige Glückssträhne die uns bisher was das erre­ichen von Zügen angeht hold geblieben war dies­mal am Ende. Am Bahn­hof angekom­men war der Zug schon abge­fahren. Der näch­ste fuhr in einer Stunde, die wir in einem Burger King überbrück­ten.
Endlich wieder in Darm­stadt angekom­men war natür­lich ger­ade der Bus in die Innen­stadt abge­fahren (DER Zug hatte natür­lich Zehn Minuten Ver­spä­tung). Eine vorherige Mel­dung im Radio, dass es in dieser Nacht –12°C wer­den soll­ten bewegte mich dann dazu mir das erste Mal seit­dem ich in Darm­stadt wohne ein Taxi zu leisten.

Die Krö­nung kam dann noch am gestri­gen Son­ntag, als ich mir auf der Rück­fahrt von Frank­furt am Darm­städter Haut­bahn­hof den IC-Zuschlag für das kom­mende Semes­ter holen wollte und ich die Aus­sage bekam “Gibt es nicht mehr”.

Danke Deutsche Bahn.