Endlosschleife bei Gruppen im Active Directory finden

Im Active Directory kann man bekanntlich Gruppen als Mitglied von anderen Gruppen eintragen. Wenn man dabei nicht aufpasst hat man in Active Directory ruck zuck eine Endlosschleife gebastelt, indem man Gruppe A als Mitglied von Gruppe B und Gruppe B als Mitglied von Gruppe A einträgt. Scripte oder Programme, die Benutzergruppen auflösen können hier schnell Probleme mit haben.

Ein schönes PowerShell-Script, das die Gruppen durchgeht und nach Endlosschleifen sucht gibt auf der Website von Richard L. Mueller.

vSphere Client Integration Plugin und Chrome 64bit

Wie ich gerade feststellen musste funktioniert das Client Integration Plugin für den vSphere Web Client nicht mit der neuen 64bit-Version von Chrome. Bis eine passende Version des Plugins verfügbar ist muss also, wer die 64bit-Version nutzen möchte, entweder damit leben dass ein paar Funktionen nicht funktionieren, den Web Client in einem anderen Browser nutzen oder stattdessen den klassischen vSphere-Client verwenden.

Betroffene Funktionen die ohne das Client Integration Plugin im Web Client nicht funktionieren:

  • anmelden mit Windows-Sitzungsdaten
  • Zugriff auf die Konsole der VM
  • das Verbinden von lokalen .iso-Dateien und optische Laufwerken

Ubuntu do-release-upgrade mit apt-cacher

Ein paarmal hatte ich jetzt schon das Problem dass sudo do-release-upgrade die neue Distribution nicht gefunden hat. Ein detaillierter Aufruf lieferte diese Meldung:

sudo do-release-upgrade -p
Checking for a new Ubuntu release
Err Upgrade tool signature
  403  Sorry, not allowed to fetch that type of file: trusty.tar.gz.gpg
Err Upgrade tool
  403  Sorry, not allowed to fetch that type of file: trusty.tar.gz
Fetched 0 B in 0s (0 B/s)
WARNING:root:file 'trusty.tar.gz.gpg' missing
Failed to fetch
Fetching the upgrade failed. There may be a network problem.

Das Problem war der apt-cacher, der das Herunterladen der Dateien nicht erlaubte. Bisher hatte ich dann für das Upgrade immer kurz den Proxy auf dem System, das ich aktualisieren wollte, deaktiviert, aber das ist ja auch keine dauerhafte Lösung.

Das eigentliche Problem ist schlicht und einfach, dass dem apt-cacher die neuen Ubuntu-Versionen noch nicht bekannt sind und er sie deshalb zurückweist. Man muss nur die Codenamen der neueren Distributionen in der Config-Datei eintragen:

sudo vi /etc/apt-cacher/apt-cacher.conf

ubuntu_release_names = dapper, edgy, feisty, gutsy, hardy, intrepid, jaunty, karmic, lucid, maverick, natty, oneiric, precise, quantal, raring, saucy, trusty

apt-cacher neu starten und fertig:

sudo service apt-cacher reload

Ein Hinweis noch zu LTS-Versionen: Ein direktes Upgrade von einer LTS-Version zur nächsten (z.B. von 12.04 auf 14.04) ist erst möglich wenn das erste Point-Release der neuen Version erschienen ist (in diesem Fall 14.04.1). Bis dahin muss man, wenn man die neue Version unbedingt braucht/will, jeden einzelnen Upgrade-Schritt dazwischen mitmachen.

Kundenservice von Yahoo

Vor einigen Wochen stöberte ich in meinen flickr Accountoptionen herum da mir aufgefallen war, dass bei der Bilderansicht die Möglichkeit zum Teilen einer Galerie oder eines Bildes in meinem WordPress-Blog, das ich vor Jahren mal bei flickr verknüpft hatte, nicht mehr finden konnte. In der Hilfe von flickr fand ich dann eine Anleitung dafür, die ich aber nicht umsetzen konnte da in meinen Accountoptionen die entsprechenden Punkte fehlen. Also schrieb ich den Support an:
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Netzlaufwerk wird leer angezeigt nachdem Offline Dateien Partnerschaft entfernt wurde

Gerade hatte ich hier einen Windows 8.1 Laptop auf dem mehrere Partnerschaften für Offline Dateien eingerichtet waren. Nachdem eine Partnerschaft gelöscht wurde bestand das Problem, dass das Netzlaufwerk, mit dem die Partnerschaft bestand, leer angezeigt wurde. Die Dateien waren jedoch auf jeden Fall noch vorhanden. Laufwerk neu verbunden, VPN-Verbindung neu aufgebaut, Rechner neu gestartet, alles nichts geholfen.

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Ubuntu Pakete downgraden und upgrades verhindern

Manchmal gibt es mit einer neueren Version eines Paketes Probleme mit Software die es verwendet, so dass man gezwungen ist bei einer älteren Version zu bleiben. apt bietet dafür recht einfache Mechanismen.

Automatisches Downgrade

Natürlich stellt man die Probleme erst fest, wenn das neue Paket installiert ist, als muss erstmal die alte Version wieder her. Die alte Version findet man im Log von dpkg:

$ grep upgrade /var/log/dpkg.log
2014-05-30 10:27:28 upgrade mercurial 2.8.2-1ubuntu1 3.0-1ppa1~precise1
2014-05-30 10:27:28 upgrade mercurial-common 2.8.2-1ubuntu1 3.0-1ppa1~precise1

Hier wurde mercurial von Version 2.8.2 auf 3.0 aktualisiert. Mit etwas Glück kann man mit der alten Versionsnummer einfach auf die alte Version zurück:

sudo apt-get install mercurial=2.8.2-1ppa2~precise1

In dem speziellen Fall funktionierte das bei mir leider nicht:

E: Version '2.8.2-1ppa2~precise1' for 'mercurial' was not found

Manuelles Downgrade

Ein manuelles Downgrade ist eigentlich auch nicht viel Arbeit, eigentlich muss man nur die Pakete manuell herunterladen und direkt mit dpkg -i installieren. Es kann nur etwas lästig sein Abhängigkeiten zu finden.

wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/m/mercurial/mercurial-common_2.8.2-1ubuntu1_all.deb
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/m/mercurial/mercurial_2.8.2-1ubuntu1_amd64.deb
sudo dpkg -i mercurial_2.8.2-1ubuntu1_amd64.deb mercurial-common_2.8.2-1ubuntu1_all.deb

 Zukünftige Upgrades verhindern

Damit Ubuntu das Paket auch bei zukünftigen Upgrades auf dieser Version hält müssen wir apt das noch mitteilen:

sudo echo "mercurial hold" | sudo dpkg --set-selections

Und schon werden für das Paket keine Updates mehr installiert. Natürlich ist das keine Dauerlösung, wenn man das eigentliche Problem behoben hat und das Update gefahrlos installiert werden kann muss man apt auch das wieder mitteilen:

sudo echo "mercurial install" | sudo dpkg --set-selections

Das ist alles.

Wörter aus SwiftKey entfernen

Seit einiger Zeit ärgere ich mich über ein paar Wörter die die SwiftKey-Tastatur mit der Zeit gelernt hat und die ich immer wieder vorgeschlagen bekomme. Die Wörter kann man relativ einfach (aber nicht ganz intuitiv) wieder entfernen. In den Einstellungen der Tastatur sucht man nach einer Möglichkeit das Wörterbuch zu bearbeiten, aber wenn man direkt beim Vorschlag länger auf das Wort tippt bekommt man die Möglichkeit das Wort aus dem Wörterbuch zu entfernen.

Screenshot_2014-02-05-14-19-38

Eigentlich ganz praktisch an der Stelle, ist schnell erledigt und man muss es nicht extra nochmal raussuchen.

GRUB mit btrfs wiederherstellen

Bei meinem Versuch den GRUB bei einer Ubuntu-Installation mit btrfs wiederherzustellen stieß ich heute auf eine unerwartete Fehlermeldung:

$ grub-install --recheck /dev/sda
Path '/boot/grub' is not readable by GRUB on boot. Installation is impossible. Aborting.

Nach einigen Versuchen fand ich die Lösung in diesem Blogbeitrag. Mein Fehler war, dass ich einfach /dev/sda1 nach /mnt gemountet, aber nicht das subvolume angegeben hatte. Also wie gewohnt eine Shell von CD oder DVD booten, dann:

mount -t btrfs -o subvol=@ /dev/sda1 /mnt/
mount -o bind /dev /mnt/dev
mount -t proc proc /mnt/proc
chroot /mnt /bin/bash
grub-install --recheck /dev/sda

Wichtig ist hier der Parameter -o subvol=@.

Natürlich nicht vergessen /dev/sda(1) durch die richtigen Platten und Partitionen zu ersetzen.

Kleiner Tipp am Rande wenn die Remote-Konsole Tastenkombinationen mit alt-gr blockiert: @ ist ASCII 64 (ALT gedrückt halten und 64 auf dem Nummernblock tippen). Bei der iDRAC 7 Konsole von Dell ist das nötig.