Raspberry Pi B+ Reboot Loop

Bei dem Raspberry Pi, der mir am Fernseher als Mediacenter dient, war der Netzwerk-Anschluss kaputt gegangen, also musste dafür Ersatz her. Mittlerweile gibt es den Pi B+, der ja bekanntlich ein paar Vorteile gegenüber dem alten Modell hat, in erster Linie mehr RAM und mehr USB-Ports. Also habe ich einen B+ bestellt.

Nachdem der Pi angekommen war spielte ich wie gewohnt OpenELEC auf die SD-Karte, schloss den Pi wie gehabt an den Fernseher an und erwartete den ersten Start. Leider ging hier direkt das Problem los, kaum war die Oberfläche von XBMC zu sehen startete er direkt wieder neu. Raspbmc, das ich als nächstes probierte, bootete ebenfalls nicht, während des Boot-Vorgangs konnte man sehen dass ständig der USB-Hub neu gefunden wurde, irgendwann endete der Boot dann mit einem Segmentation Fault. Zuletzt probierte ich Raspbian, das startete allerdings gar nicht erst.

P1260315Während der Fehlersuche stieß ich auf diesen Beitrag, den ich eigentlich nur der Vollständigkeit halber dann auch noch überprüfte, und siehe da: das Netzteil, das ich bisher mit dem alten Pi benutzt hatte liefert nur 180mA … das kam mir dann doch etwas wenig vor. Anderes Netzteil probiert, und schon läuft der Pi problemlos.

Endlosschleife bei Gruppen im Active Directory finden

Im Active Directory kann man bekanntlich Gruppen als Mitglied von anderen Gruppen eintragen. Wenn man dabei nicht aufpasst hat man in Active Directory ruck zuck eine Endlosschleife gebastelt, indem man Gruppe A als Mitglied von Gruppe B und Gruppe B als Mitglied von Gruppe A einträgt. Scripte oder Programme, die Benutzergruppen auflösen können hier schnell Probleme mit haben.

Ein schönes PowerShell-Script, das die Gruppen durchgeht und nach Endlosschleifen sucht gibt auf der Website von Richard L. Mueller.

vSphere Client Integration Plugin und Chrome 64bit

Wie ich gerade feststellen musste funktioniert das Client Integration Plugin für den vSphere Web Client nicht mit der neuen 64bit-Version von Chrome. Bis eine passende Version des Plugins verfügbar ist muss also, wer die 64bit-Version nutzen möchte, entweder damit leben dass ein paar Funktionen nicht funktionieren, den Web Client in einem anderen Browser nutzen oder stattdessen den klassischen vSphere-Client verwenden.

Betroffene Funktionen die ohne das Client Integration Plugin im Web Client nicht funktionieren:

  • anmelden mit Windows-Sitzungsdaten
  • Zugriff auf die Konsole der VM
  • das Verbinden von lokalen .iso-Dateien und optische Laufwerken

Ubuntu do-release-upgrade mit apt-cacher

Ein paarmal hatte ich jetzt schon das Problem dass sudo do-release-upgrade die neue Distribution nicht gefunden hat. Ein detaillierter Aufruf lieferte diese Meldung:

sudo do-release-upgrade -p
Checking for a new Ubuntu release
Err Upgrade tool signature
  403  Sorry, not allowed to fetch that type of file: trusty.tar.gz.gpg
Err Upgrade tool
  403  Sorry, not allowed to fetch that type of file: trusty.tar.gz
Fetched 0 B in 0s (0 B/s)
WARNING:root:file 'trusty.tar.gz.gpg' missing
Failed to fetch
Fetching the upgrade failed. There may be a network problem.

Das Problem war der apt-cacher, der das Herunterladen der Dateien nicht erlaubte. Bisher hatte ich dann für das Upgrade immer kurz den Proxy auf dem System, das ich aktualisieren wollte, deaktiviert, aber das ist ja auch keine dauerhafte Lösung.

Das eigentliche Problem ist schlicht und einfach, dass dem apt-cacher die neuen Ubuntu-Versionen noch nicht bekannt sind und er sie deshalb zurückweist. Man muss nur die Codenamen der neueren Distributionen in der Config-Datei eintragen:

sudo vi /etc/apt-cacher/apt-cacher.conf

ubuntu_release_names = dapper, edgy, feisty, gutsy, hardy, intrepid, jaunty, karmic, lucid, maverick, natty, oneiric, precise, quantal, raring, saucy, trusty

apt-cacher neu starten und fertig:

sudo service apt-cacher reload

Ein Hinweis noch zu LTS-Versionen: Ein direktes Upgrade von einer LTS-Version zur nächsten (z.B. von 12.04 auf 14.04) ist erst möglich wenn das erste Point-Release der neuen Version erschienen ist (in diesem Fall 14.04.1). Bis dahin muss man, wenn man die neue Version unbedingt braucht/will, jeden einzelnen Upgrade-Schritt dazwischen mitmachen.

Kundenservice von Yahoo

Vor einigen Wochen stöberte ich in meinen flickr Accountoptionen herum da mir aufgefallen war, dass bei der Bilderansicht die Möglichkeit zum Teilen einer Galerie oder eines Bildes in meinem WordPress-Blog, das ich vor Jahren mal bei flickr verknüpft hatte, nicht mehr finden konnte. In der Hilfe von flickr fand ich dann eine Anleitung dafür, die ich aber nicht umsetzen konnte da in meinen Accountoptionen die entsprechenden Punkte fehlen. Also schrieb ich den Support an:
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Netzlaufwerk wird leer angezeigt nachdem Offline Dateien Partnerschaft entfernt wurde

Gerade hatte ich hier einen Windows 8.1 Laptop auf dem mehrere Partnerschaften für Offline Dateien eingerichtet waren. Nachdem eine Partnerschaft gelöscht wurde bestand das Problem, dass das Netzlaufwerk, mit dem die Partnerschaft bestand, leer angezeigt wurde. Die Dateien waren jedoch auf jeden Fall noch vorhanden. Laufwerk neu verbunden, VPN-Verbindung neu aufgebaut, Rechner neu gestartet, alles nichts geholfen.

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Ubuntu Pakete downgraden und upgrades verhindern

Manchmal gibt es mit einer neueren Version eines Paketes Probleme mit Software die es verwendet, so dass man gezwungen ist bei einer älteren Version zu bleiben. apt bietet dafür recht einfache Mechanismen.

Automatisches Downgrade

Natürlich stellt man die Probleme erst fest, wenn das neue Paket installiert ist, als muss erstmal die alte Version wieder her. Die alte Version findet man im Log von dpkg:

$ grep upgrade /var/log/dpkg.log
2014-05-30 10:27:28 upgrade mercurial 2.8.2-1ubuntu1 3.0-1ppa1~precise1
2014-05-30 10:27:28 upgrade mercurial-common 2.8.2-1ubuntu1 3.0-1ppa1~precise1

Hier wurde mercurial von Version 2.8.2 auf 3.0 aktualisiert. Mit etwas Glück kann man mit der alten Versionsnummer einfach auf die alte Version zurück:

sudo apt-get install mercurial=2.8.2-1ppa2~precise1

In dem speziellen Fall funktionierte das bei mir leider nicht:

E: Version '2.8.2-1ppa2~precise1' for 'mercurial' was not found

Manuelles Downgrade

Ein manuelles Downgrade ist eigentlich auch nicht viel Arbeit, eigentlich muss man nur die Pakete manuell herunterladen und direkt mit dpkg -i installieren. Es kann nur etwas lästig sein Abhängigkeiten zu finden.

wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/m/mercurial/mercurial-common_2.8.2-1ubuntu1_all.deb
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/m/mercurial/mercurial_2.8.2-1ubuntu1_amd64.deb
sudo dpkg -i mercurial_2.8.2-1ubuntu1_amd64.deb mercurial-common_2.8.2-1ubuntu1_all.deb

Zukünftige Upgrades verhindern

Damit Ubuntu das Paket auch bei zukünftigen Upgrades auf dieser Version hält müssen wir apt das noch mitteilen:

sudo echo "mercurial hold" | sudo dpkg --set-selections

Und schon werden für das Paket keine Updates mehr installiert. Natürlich ist das keine Dauerlösung, wenn man das eigentliche Problem behoben hat und das Update gefahrlos installiert werden kann muss man apt auch das wieder mitteilen:

sudo echo "mercurial install" | sudo dpkg --set-selections

Das ist alles.